Was ist eine instrumentelle Funktionsanalyse?

Die instrumentelle Funktionsanalyse wird auch als instrumentelle Strukturanalyse bezeichnet und ist ein Bestandteil der kieferorthopädischen Untersuchungen. Ähnlich wie bei der manuellen Strukturanalyse dient sie der Befunderhebung und Auswertung räumlicher und funktioneller Zusammenhänge für Kiefer- und Gesichtsknochen, aber auch für die umliegende Struktur des Kopfes, Halses und der Wirbelsäule. Ein wesentlicher Teil der instrumentellen Funktionsanalyse findet außerhalb des Mundes statt. Durch diese Vorgehensweise kann eine optimale Planung der Therapie erfolgen. Zuerst sollte im Regelfall immer eine manuelle Strukturanalyse erfolgen. Erst wenn dabei Einschränkungen in der Kieferfunktion vorzufinden sind, wird anschließend eine instrumentelle Funktionsanalyse durchgeführt. Für die instrumentelle Funktionsanalyse werden zwei Apparate verwendet. Der sogenannte Gesichtsbogen ist ein Gerät, mithilfe dessen die Winkelverhältnisse am Oberkiefer bestimmt werden können. Anschließend kann damit ein Modell aus Gips mit dem zweiten Gerät, dem Artikulator, in einem bestimmten räumlichen Verhältnis nachgestellt werden. Der Gesichtsbogen wird für die instrumentelle Funktionsanalyse am Nasenrücken sowie an den beiden Seiten der Ohröffnung festgemacht. Vom Patienten wird ein Abdruck des gesamten Kiefers gemacht, der nach Aushärten in den Artikulator gesetzt wird, um das Gipsmodell einzufügen. Mithilfe des Artikulators kann nun eine exakte Simulation des Kauvorgangs angezeigt werden. Häufig können erst durch diese Simulation der Kieferbewegungen die Fehlfunktionen im Mundbereich erkannt werden.

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